Dienstleistung im Zivilschutz

Jährliche Dienstleistungen
Schutzdienstpflichtige aller Formationen absolvieren pro Jahr mindestens einen zweitägigen Wiederholungskurs WK. Schutzdienstpflichtige können insgesamt bis zu sieben und Kader für insgesamt 14 Tage zu WK's aufgeboten werden. Weiter können Schutzdienstpflichtige bis zu 21 Tage für Einsätze zu Gunsten der Gemeinschaft aufgeboten werden. Schutzdienstpflichtige können zudem freiwillig weitere Diensttage leisten. Dazu braucht es aber eine schriftliche Einnverständniserklärung des Arbeitgebers.

Freiwillige Dienstleistungen
Solche sind z.B. für Frauen, für ehemalige Schutzdienstpflichtige, für aus der Militärdienstpflicht Entlassene oder für in der Schweiz niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer möglich. Freiwillige Personen sind in Rechten und Pflichten den Angehörigen des Zivilschutzes AdZS gleichgesetzt. Sie müssen eine Grundausbildung absolvieren. Sie haben in der Regel mindestens drei Jahre Dienst zu leisten. Ihre Arbeitgeber müssen mit der freiwilligen Dienstleistung einverstanden sein.

Sold, Verpflegung, Erwerbsersatz, Unterkunft, Versicherung
Die Besoldung richtet sich nach der Ausbildung und der Funktion jedes einzelnen AdZS, was sich im entsprechenden ZS-Grad wiederspiegelt. Jeder AdZS hat Anrecht auf Verpflegung im Dienst. Bei Selbstsorge wird eine Pauschalentschädigung ausbezahlt. Für jeden besoldeten Diensttag besteht Anrecht auf Erwerbsersatz (EO-Karte). Falls der Dienst auswärts geleistet werden muss, so besteht Anrecht auf Unterkunft. Jeder AdZS ist vom Einrücken bis zur Entlassung durch die Militärversicherung versichert.